Drei Rennen. Dann Regeländerung. Was die Formel 1 gerade richtig macht.
Das neue Formel-1-Reglement 2026 war jahrelang vorbereitet. Neue Antriebsarchitektur, 50/50-Hybrid, komplett überarbeitete Aerodynamik. Alle wussten, dass es ein großer Schritt wird. Niemand wusste genau, wie er sich anfühlt. Drei Rennen später weiß man es. Was schief gelaufen ist Das Problem heißt Energiemanagement. Die neuen Hybridantriebe rekuperieren so aggressiv, dass auf manchen Streckenabschnitten faktisch niemand überholt — weil alle Fahrer gleichzeitig auf Rekuperation schalten. Fernando Alonso nannte diese Abschnitte „Rekuperationszonen". Max Verstappen war unzufrieden. Lando Norris auch. Das Grundproblem: Ein Reglement, das auf dem Papier elegant wirkt, produziert in der Realität unerwünschtes Gruppenverhalten. Zusätzlich gab es Sicherheitsbedenken. Der Crash von Oliver Bearman in Japan zeigte, dass große Geschwindigkeitsdifferenzen durch unterschiedliche Energiezustände der Fahrzeuge neue Risiken mit sich bringen. Was die FIA gemacht hat Reaktionszeit: drei Rennen. Da...